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By Alfred Bellebaum

Alfred Bellebaum beleuchtet die unterschiedlichen Bedeutungen sowie soziale Ursachen und manifeste soziale und individuelle Folgen von Acedia. Die gängige Übersetzung von Acedia, griech. Wortursprung, lautet Trägheit. Sie zählt zu den Sieben Todsünden – neben Hochmut, Geiz, sexueller Zügellosigkeit, Neid, Völlerei und Zorn. Unangesehen der überlieferten moralalthologischen Deutung im Sinne eines Verlustes der ewigen Seligkeit und des paradiesischen Glücks sind die gemeinten Verhaltensweisen nach wie vor hochaktuell. Durch Übertreibungen gefährden Menschen sich selbst und ihre sozialen Beziehungen. Hochmut kommt vor dem Fall.

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Hier ist der Punkt, wo sich die Schwermut mit der Langeweile verbindet, und zwar eine bestimmte Art von Langeweile, wie gewisse Naturen sie erleben. Sie bedeutet nicht, daß einer nichts Ernsthaftes tue, müßig gehe. Sie kann ein sehr beschäftigtes Leben durchziehen. Diese Langeweile bedeutet, daß etwas in den Dingen gesucht wird, leidenschaftlich und überall, was sie nicht haben. Die Dinge sind endlich. Alle Endlichkeit aber ist defekt. Und dieser Defekt ist Enttäuschung für das Herz, welches nach Unbedingtem verlangt.

Literarische Fastenpredigten. Über die Laster in unserer Zeit, Freiburg/Heidelberg 1981:104 ff. Dodds, E. , Die Griechen und das Irrationale, dt. Darmstadt 1970:72 ff. : Heiden und Christen im Zeitalter der Angst. Aspekte religiöser Erfahrung von Marc Aurel bis Konstantin, dt. , Ein Mensch braucht mehr als nur Moral. Über Tugenden und Laster, Düsseldorf 2001:193 ff. : Risikofaktor Einsamkeit. : Das erschöpfte Selbst. : Angst und Langeweile. , Geil und Geizig. Die Todsünden als Gebote der Stunde, Würzburg 2.

Acedic french clerk/Destroyer, Lyman: 40, 41. – Baudelaire, Zijderveld: 3 31. Wichtiger Begriff bei Baudelaire neben Ennui der Spleen = gr. Spien = Milz, angeblich Ort der Melancholie = der schwarzen Galle. Heutzutage in der Regel als exzentrisch verstanden. – Die Vorstellung von einem bestimmten Menschentyp unter Hinweis auf Gleichgültig/ Gleichgültigkeit lässt sich unschwer auf ganze Gesellschaften/politische Bewegungen übertragen. ) Die australischen Aborigines sind ein anderes Beispiel. 8 Trägheit/Überdruss – Banalisierung und Trivialisierung Angesichts der vielen in der Literatur seit jeher benutzten Umschreibungen von Trägheit/Überdruss kann man den Eindruck gewinnen, als ob träges Verhalten bei uns alltäglich und umfassend wirksam wäre.

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